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Kleine Hündin befreit

An einem Tag im März bekam Anca einen Anruf von einer jungen Frau. Wie sich überraschend herausstellte kannte Anca sie aus dem Waisenhaus gegenüber der Schule wo Anca unterrichtet.
Die junge Frau erzählte Anca, dass sie verheiratet wäre und bei ihr ein paar Tiere lebten, u. a. eine kleine Hündin, die sie auf der Straße gefunden hatte.Irgendwann fing diese kleine Hündin leider an, mit den Hühnern zu spielen. Ihr Ehemann war davon nicht begeistert und wollte die kleine Hündin an die Kette legen oder im Wald aussetzen. Die junge Frau willigte ein, dass die Hündin an eine Kette kam.
 
Dies was nun schon viele Wochen her und die kleine Hündin wurde immer ruhiger, apathischer und schließlich stand sie noch nicht einmal mehr auf, wenn die junge Frau zu ihr ging. Ihr tat die kleine Hündin so leid, aber sie konnte sie nicht von der Kette befreien. Und so bat sie nun Anca um Hilfe. Natürlich willigte Anca ein, die Hündin zu sich zu holen. Wie man deutlich sieht, zeigt das viel zu enge Halsband schon Spuren an dem kleinen Hals.
 
Nun wird sie sich bei Anca erholen und wir hoffen, dass sie bald ihre Spielfreudigkeit und Lebensfreude zurückgewinnt und schnell eine nette Familie findet, wo sie nie wieder an eine Kette gelegt wird.
 

Mutter mit ihren 12 Welpen

Auch im März gab es noch einige Tage und Nächte, wo die Temperaturen nahe dem Gefrierpunkt waren oder sogar leicht darunter. Gerade in der offenen Landschaft ohne Wald oder Strauchwuchs fegt der Wind gnadenlos und senkt die Temperatur ab.
 
Ein Mann rief Anca an und erzählte ihr, dass in einem entfernten Dorf in einem verlassenen, baufälligen Haus eine Hündin ihre Welpen bekommen hätte. Die Ruine wäre sehr verdreckt und wirklich baufällig. Da Anca bei diesem Anruf gerade bei einer ihrer Pflegestellen war, erklärte sich Cristina sofort bereit zu helfen. Mit Transportbox, Futter und Decken machten sich die beiden Frauen auf dem Weg.
 
In dem Dorf angekommen, trafen sie den Anrufer, der ihnen den Weg zeigte. Ein Stück konnten sie noch fahren, doch dann war der Weg für ein Auto zu schwierig. So marschierten sie ca. 1 Kilometer zu dieser Ruine. Was für eine Überraschung wartete auf sie. Eine sehr liebe Mama-Hündin mit ihren 12 Welpen.
Ja, 12 neugeborenen Welpen!!!
 
Die Hündin war sehr lieb und menschenbezogen. Sie überließ Anca vertrauensvoll ihre Welpen und stieg in die Transportbox ein . Sie wusste wohl, dass sie jetzt in Sicherheit waren. Alle 13 Seelen wurden natürlich mitgenommen und genießen dort die Ruhe, Wärme und gutes Futter.
Wir hoffen, dass alle Kleinen überleben werden.
 
Was für eine Mammutaufgabe für die arme Mama, wenn ihre 12 Welpen groß genug sind hoffen wir, dass sie schnell ein besonders schönes Zuhause findet. Aber auch für Anca ist es eine Herausforderung und wir würden uns sehr über eine kleine Spende freuen.

Spendenkonto
Kreissparkasse Euskirchen
IBAN: DE06 3825 0110 0001 6894 54
BIC: WELADED1EUS
PAYPAL: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.
Verwendungszweck: 12 Welpen

Die ersten Spenden sind eingetroffen, ihr seid klasse. Vielen Dank an:
Silvia Frohn, Laura Schuler und Tanja Hubrich für Futter.
 

Merkwürdige Verhütungsmethoden

Anfang März besuchte Anca wieder ihren verstorbenen Freund und Mitstreiter Ion bei seiner letzten Ruhestätte.
Regelmäßig geht Anca zum Friedhof von Trusesti, um sein Grab zu säubern und auch, um die dort lebenden Straßenhunde zu füttern. An diesem Tag begegnete Anca der Ehefrau des Priesters. Die Dame erzählte Anca, dass eine Hündin mit einem Draht um ihren Schwanz etwas weiter an der Dorfgrenze im freien Feld gesehen wurde. Anca machte sich sofort auf die Suche nach dieser Hündin.
 
Sie fand Foxy, wie Anca die junge Hündin später nannte, in den Feldern. Mit Nassfutter und sanftem Zuspruch konnte Anca sich Foxy nähern und in ihr Auto bringen. Und tatsächlich, Foxy hatte einen Draht um ihren Schwanz gewickelt, zum Glück war er noch nicht allzu lange dran, so dass der Draht noch keine Verletzung anrichten konnte.
 
Irrsinniger Weise denken manche ältere Menschen in Rumänien, dass wenn man einer Hündin einen Draht um den Schwanz wickelt, sie diesen nicht mehr heben kann, um von einem Rüden gedeckt zu werden. Also altertümliche Verhütung, da hat Anca noch viel Aufklärungsarbeit vor sich. Wir müssen hier nicht ausführen, welcher Blödsinn diese Methode ist und welche Verletzungen dieser Draht hätte anrichten können. Glücklicherweise konnte Anca Foxy von diesem Draht befreien und mitnehmen zu ihrem "Safe Place".
 
Die hübsche Foxy hat Glück gehabt, dass Anca sie gefunden hat. Nun braucht Foxy Impfungen, Wurmkur und natürlich die Kastration. Vielleicht finden sich einige Spender, die sich daran beteiligen möchten:

Die Kastration von Foxi wurde übernommen, vielen Dank an Verena Kuhl.
 

Neue Futter Lieferung

30. März 2021


Wir konnten wieder das dringend benötigte Futter für die Hunde in Rumänien kaufen.

Damit werden viele hungrige Bäuche gefüllt.

 

Vielen Dank für die Spende:
Laura Schuler
Kathrin Reitz
Silvia Frohn
Tanja Hubrich

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